Vergebung

Vergebung ist eines der Themen, das immer wieder auf Widerstand und Ablehnung stößt. Jeder von uns kennt Situationen im Leben, wo er sich verletzt, angegriffen oder betrogen fühlt.  Das Resultat von Verletzungen tragen wir in der Regel sehr lange mit uns herum. In Gedanken bleiben wir immer wieder an den Situationen hängen und hegen Groll, Rache und im schlimmsten Fall gar Hass.

Was den wenigsten bewusst ist, dass diese Vorgehensweise zu einem sehr großen Schaden sich selbst gegenüber führt und i.d.R. keine konstruktive Verarbeitung des Erlebten ermöglicht.  Oft führt es dazu, dass man sich aufgrund der Erinnerung und des Festhaltens selbst unter Druck und Stress setzt. Denn wenn wir irgendwann mal verletzt wurden, zieht dies in der Regel negative Gedanken und Emotionen nach sich, die uns belasten und uns aus dem Fluss des Lebens bringen.

Vergebung heißt nicht, dass wir Unrecht zu Recht macht oder in irgendeiner Weise rechtfertigen (müssen). Vergebung dient ausschließlich der Selbstheilung und erfolgt stets nach Innen gerichtet.

Vergeben wir nicht, auch uns selbst nicht, werden wir gedanklich immer wieder in die Vergangenheit eintauchen und die Situation, die uns verletzt hat, immer wieder neu erleben. Das ist der Grund dafür, weshalb wir uns schlecht fühlen, unglücklich sind und möglicherweise gar krank werden. Sich selbst oder jemand anderem zu vergeben heißt, dass ich mit etwas abschließe und es mir nicht mehr schaden wird und mich nicht mehr belastet.

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