Liebe

In diesem Artikel wollen wir uns die Bedeutung der Liebe und des Liebens ansehen und welche Wechselwirkung die Liebe mit der Gesundheit unseres Körpers und Geistes hat. Dabei sei eines direkt gesagt: wenn wir über Liebe sprechen, sprechen wir nicht nur über Sexualität oder Schmetterlinge im Bauch, sondern versuchen einen möglichst ganzheitlichen Ansatz zu finden.

Bei unserer Geburt waren wir bereits perfekt ausgestattet. Wir besaßen eine natürliche Neigung, unsere Aufmerksamkeit auf die Liebe zu richten. Dies verändert sich aber sehr häufig mit zunehmendem Lebensalter und wir merken dabei oft nicht, weshalb diese absolute und natürliche Liebe nicht mehr so präsent ist, wie wir es bei Säuglingen beobachten können. Was ist passiert? Wie kam es, das wir ein bestimmtes Alter erreichten, uns umsahen und plötzlich war jener Zauber verflogen? Wir lernten eine gewisse Denk- und SIchtweise von der Welt, die dem, wie wir ursprünglich sind, entgegensteht. Wir wurden gelehrt, Gedanken wie Konkurrenz, Kampf, Krankheit, begrenzte Ressourcen, Beschränkung, Schuld, Schlechtigkeit, Tod, Knappheit und Verlust zu produzieren. Wir wurden gelehrt, dass Dinge wie Diplome und Titel, Standesbewusstsein, Geld und Wohlverhalten wichtiger sind als die Liebe.

Die Frage lautet nun: Was ist Liebe? Wo fängt sie an? Wo finden wir sie wieder?

Jesus von Nazareth erklärte das Gebot „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ zum höchsten Gebot. Aus dieser Aussage können wir schließen, dass die Liebe zunächst bei uns selbst anfängt. Es ist wichtig, dass wir zu dem, wie bereits oben erwähnten Zustand zurückfinden. Derjenige, der sich nicht selbst liebt, kann keinen anderen lieben und er wird auch keine natürliche Liebe finden.

Was gilt es zu lieben?

Wir alle schreiben uns i.d.R. einem bestimmten Geschlecht zu. Daher sollte der erste Ansatz sein, dass wir uns bspw. fragen: „Liebe ich es ein/e Frau/Mann/etc. zu sein?“ Wir sollten also damit beginnen uns selbst zu akzeptieren und zu lieben als das was wir jeweils von Natur aus sind. Daran schließen sich weitere fragen an: Liebe ich das Leben? Liebe ich meinen Körper? Welche Formen der Liebe gibt es da noch? (z.B. unsere Gedanken, unsere Gefühle, unsere Schöpfungen, also das was wir geschaffen haben)

Wie kann es gelingen diesen Ansatz zu verfolgen und somit den eigenen Körper zu lieben und wert zu schätzen?

Als erstes gilt es zu verstehen, dass der Körper als unser Diener verstanden werden kann. Er hat keinen eigenen Willen. Daher kann nur unser Wille den Umgang mit dem Körper beeinflussen. Der Körper spiegelt uns folglich unser Bewusstsein wieder. Durch unbewusstes Umgehen mit unserem Körper, schaffen wir oft Situationen, die unser körper hart, und gerecht und überfordert ausbaden muss.

Unser Körper gibt zwar stets sein Bestes, 24 Stunden am Tag, aber was er von uns zur Unterstützung braucht sind unsere Liebe, unsere Anerkennung und unsere Wertschätzung. Gerade zu diesem Thema empfehle ich gerne die Litaratur von Robert Betz, der hier wunderbare Hilfen aufzeigt.

Aus diesen Ansätzen zeigt sich die enorme Bedeutung der Liebe für den physischen Heilungsprozess. Jeder kennt das Sprichwort „Die Liebe heilt alles.“ Wenn du die Liebe finden willst, dann fange bei dir selbst an und du wirst sie finden.

Als ich mich selbst zu lieben begann

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit, zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschieht, richtig ist. Von da an konnte ich ruhig sein.

Heute weiß ich: Das nennt man VERTRAUEN.

Als ich mich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben.

Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war.

Heute weiß ich, das nennt man REIFE.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben, und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.

Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht, was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt, auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.

Heute weiß ich, das nennt man EHRLICHKEIT.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das Gesunden Egoismus, aber heute weiß ich, das ist SELBSTLIEBE.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt.

Heute habe ich erkannt, das nennt man DEMUT.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen.

Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet,

so lebe ich heute jeden Tag und nenne es BEWUSSTHEIT.

Als ich mich zu lieben begann, da erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank machen kann. Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,

bekam der Verstand einen wichtigen Partner.

Diese Verbindung nenne ich heute HERZENSWEISHEIT.

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten.

Heute weiß ich: DAS IST DAS LEBEN!

(Charly Chaplin)

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